Mit Ring und Faden Pendeln, ohne Vorkenntnisse, bodenständig erklärt.

Pendeln mit Ring und Faden – eine einfache Anleitung für Einsteiger

Pendeln lernen: So einfach kannst du es selbst ausprobieren

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Du denkst über etwas nach, drehst dich innerlich im Kreis, und trotzdem weißt du irgendwo tief in dir längst, was sich stimmig anfühlt. Nur ist diese Stimme oft leise – und der Kopf ziemlich laut.

Pendeln kann genau hier ansetzen. Nicht als Methode, nicht als etwas Mystisches, sondern als einfache Möglichkeit, deiner eigenen Wahrnehmung wieder zuzuhören.

Und ja: Man kann damit ganz unspektakulär anfangen.

Mein erstes Pendel war selbst gemacht

Als ich 26 Jahre alt war, stellte ich mir eine sehr persönliche Frage: warum ich nicht schwanger wurde. Ich suchte nicht nach spirituellen Antworten, sondern nach innerer Klarheit. In dieser Zeit stieß ich zufällig auf einen kurzen Artikel in einer Frauenzeitschrift. Es war nur eine Seite. Darauf stand, dass man zum Pendeln kein besonderes Pendel benötige. Ein Bindfaden reiche. Ein Ring. Mehr nicht.

Diese Schlichtheit sprach mich sofort an. Kein Können, keine Vorbereitung, kein „Richtig oder Falsch“. Nur die Einladung, eine Frage nach außen schwingen zu lassen.

Ich nahm also einen Bindfaden, befestigte einen Ring daran und hielt dieses selbst gebastelte Pendel locker in der Hand. Keine Erwartungen. Keine Technik. Nur diese eine Frage in mir.

Das Pendel begann sich zu bewegen. Zart zuerst, dann klarer. Es bewegte sich ganz von allein.
In diesem Moment spürte ich eine Verbindung – und gleichzeitig eine große Erleichterung. Nicht, weil mir etwas erklärt wurde, sondern weil in mir eine innere Gewissheit entstand: Ich muss mir keine Sorgen machen. Ich werde schwanger werden.

Dieses Wissen kam nicht aus dem Denken. Es war einfach da. Ruhig. Klar. Tragend.
Zehn Tage später wurde ich schwanger.

Warum ich diese Geschichte erzähle

Nicht, um etwas zu beweisen.
Sondern um zu zeigen, wie niedrig die Schwelle sein darf.

Pendeln beginnt nicht mit einem perfekten Pendel. Es beginnt mit Neugier. Mit einem Moment der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Mit dem Mut, einfach mal auszuprobieren, wie es sich anfühlt, der eigenen inneren Stimme Raum zu geben.

Viele Menschen erleben durch Pendeln mehr Klarheit bei Entscheidungen, ein besseres Gespür für ihre Emotionen, mehr Ruhe in Beziehungen oder eine neue Sicherheit in beruflichen Fragen. Nicht, weil das Pendel Antworten gibt – sondern weil es hilft, das Eigene wieder wahrzunehmen.

Manchmal reicht ein kleiner Impuls, um etwas Neues in Bewegung zu bringen.

Wenn du einen Ring hast und einen Faden, hast du bereits alles, was du benötigst.
Du musst nichts können. Du darfst neugierig sein.

Die ersten Ja- und Nein-Fragen mit dem Pendel

Bevor du eine Frage stellst, schenke dir einen Augenblick zum Ankommen. 

Atme ruhig ein und aus, spüre deine Füße und die stille Sicherheit des Bodens unter dir. Stelle dir über dir eine klare, lichtvolle Anbindung vor – wie eine feine Verbindung nach oben, die dich gleichzeitig tiefer in dich hineinführt, in dein Bewusstsein, in deine Wahrheit, in jenen inneren Raum, der nicht laut ist, sondern klar. 

Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen, sondern darum, wahrzunehmen, was sich zeigen möchte.
Nimm dein Pendel so in die Hand, dass es locker zwischen Daumen und Zeigefinger hängt. Es darf frei schwingen, ohne dass du es festhältst oder kontrollierst. Deine Hand ist ruhig, dein Griff weich. Die andere Hand legst du entspannt auf deinen Oberschenkel oder auf dein Herz – je nachdem, was sich für dich gerade stimmig anfühlt. Diese Berührung hilft deinem Körper, ruhig zu bleiben und bei sich zu sein.

Bevor du beginnst, nimm dir einen Moment Zeit. Atme ein paar Mal ruhig ein und aus. Du musst nichts erreichen. Es geht nur darum, wahrzunehmen.

Bitte dein Pendel nun, dir dein persönliches Ja zu zeigen. Du kannst das leise aussprechen oder innerlich formulieren. Beobachte, was geschieht. Vielleicht beginnt das Pendel zu kreisen, vielleicht schwingt es vor und zurück oder seitlich. Diese Bewegung ist dein Ja. Sie muss nicht stark sein. Sie darf zart sein. Wichtig ist nur, dass du sie als stimmig empfindest.

Danach bitte dein Pendel, dir dein persönliches Nein zu zeigen. Auch hier entsteht eine Bewegung, meist anders als beim Ja. Nimm sie einfach wahr, ohne sie zu bewerten oder festzuhalten.

Wenn du dein Ja und dein Nein kennst, beginne mit sehr einfachen Fragen. Fragen, auf die dein Inneres die Antwort bereits kennt. Dein Name. Dein aktueller Wohnort. Dein Alter. So entsteht Vertrauen – nicht in das Pendel, sondern in deine eigene Wahrnehmung.

Manchmal zeigt sich die Bewegung nicht sofort oder bleibt unklar. Auch das ist in Ordnung. Dann darfst du pausieren, tiefer atmen oder es zu einem anderen Zeitpunkt erneut versuchen. Pendeln ist kein Test und kein Leistungsmoment. Es ist ein leises Gespräch mit dir selbst, das Zeit und Freundlichkeit benötigt.

Zum Abschluss

Nimm dir einen Moment und spüre nach.
Wie fühlst du dich gerade?
Hat sich etwas in dir gezeigt – vielleicht ein leises Kribbeln, eine neue Ruhe oder einfach ein anderes Gefühl von Klarheit?

Manchmal sind es keine großen Antworten, sondern kleine Verschiebungen im Inneren, die den Anfang markieren. Wenn dich diese Erfahrung neugierig gemacht hat und du tiefer verstehen möchtest, wie du mit dem Pendel arbeiten kannst, findest du in meinen Pendelbüchern einen ruhigen, begleiteten Einstieg – Schritt für Schritt, ohne Druck, in deinem eigenen Tempo.

Manche Wege beginnen nicht mit einem festen Entschluss, sondern mit dem Mut, einen ersten kleinen Impuls ernst zu nehmen.
Wenn du spürst, dass dir diese Art der Wahrnehmung gutgetan hat und du tiefer einsteigen möchtest, dann findest du all das in meinen ersten beiden Pendelbüchern:

Meine bisherigen Bücher:
Als Medium mit dem Pendel zwischen den Welten – Band 1: Dein großes Workbook zum Pendeln lernen – Intuition stärken, Blockaden lösen & Selbstheilung aktivieren

Als Medium mit dem Pendel zwischen den Welten – Band 2: Seelen ins Licht führen und Antworten empfangen: Energieheilung zwischen Bewusstsein, Karma und Raumheilung

Beide Bücher haben einen Extra-Teil: den Download zu den umfangreichen Pendelkarten.

Sie begleiten dich vom ersten Pendelversuch bis zu mehr Sicherheit im Umgang mit Ja-/Nein-Fragen – ruhig, verständlich und ohne Druck.

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