Intuition ist wie ein stiller Strom unter der Oberfläche. Sie erklärt nicht – sie zeigt.
Dein Bewusstsein analysiert, plant und entscheidet. Deine Intuition hingegen weiß. Sie liefert kein „Warum“, sondern ein klares „So ist es“.
Wenn beide Ebenen zusammenwirken, entsteht Klarheit. Das Bewusstsein setzt um, was die Intuition dir zuflüstert. So wird dein Leben nicht nur gedacht, sondern geführt.
Das Pendel wird dabei zum Übersetzer deiner Seele. Je klarer deine Intuition, desto klarer die Antworten, die du erhältst.
Doch woher kommt dieser stille Strom eigentlich?
Ein Auszug aus meinem Buch:
Intuition vergleichen – Pendelbewegungen und seelische Impulse
Das Pendel ist ein Werkzeug, das sichtbar macht, was deine Seele längst weiß. Es macht dieses Wissen sichtbar und nachvollziehbar.
So entsteht ein Zusammenspiel, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht: Du spürst innerlich die Antwort – und gleichzeitig siehst du sie im Pendel bestätigt.
- Intuition vergleichen – Pendelbewegungen und seelische Impulse.
Oft spürst du die Antwort schon, bevor sich das Pendel bewegt – als leises inneres „Ja“ oder „Nein“. Genau das ist Intuition. Das Pendel bestätigt nur, was bereits in dir angelegt ist. Der Unterschied ist entscheidend: - Seelischer Impuls: sofort, klar, leise. Ein inneres Wissen, ein Gefühl, ein Bild – ohne äußere Beweise.
- Pendelbewegung: die Übersetzung in eine sichtbare Form. Sie schenkt deinem Verstand die Bestätigung: „Ja, du kannst dich darauf verlassen.“
Gerade am Anfang ist diese sichtbare Bestätigung hilfreich. Viele Menschen zweifeln, ob sie wirklich eine Intuition wahrgenommen haben – oder ob es nur Wunschdenken war. Mit der Zeit lernst du, die Impulse deiner Seele bereits vor der Pendelbewegung zu erkennen. Intuition ist oft schneller als das Pendel – ein innerer Blitz, während die Hand noch stillhält.
- Intuition ist der unsichtbare Faden.
- Das Pendel ist der sichtbare Zeiger.
Intuition statt Angst – wie du sie unterscheiden kannst
Intuition ist wie ein feiner Faden, der dich durch das Labyrinth des Lebens führt. Sie ist keine laute, fordernde Stimme – sie flüstert. Manchmal so leise, dass du sie beinahe überhörst. Es ist der Moment, in dem du einfach weißt, ohne es erklären zu können: ein Ziehen im Bauch, ein inneres Bild, ein Gefühl – etwas, das nicht aus deinem Kopf kommt, sondern aus einer tieferen Ebene deiner Seele.
Wenn dich dieses Gefühl verunsichert oder sogar Angst in dir auslöst, erinnere dich: es ist deine Seele, die mit dir spricht. Und manchmal genügt schon die Frage: „Ist das gerade Angst – oder könnte es meine Intuition sein?“ Allein dieses Innehalten kann das Angstgefühl auflösen und dich in Kontakt mit deiner inneren Wahrheit bringen.“
- Intuition fühlt sich ruhig, klar und gelassen an.
- Angst wirkt drängend, engt den Körper ein.
- Wunschdenken klingt verlockend, bleibt aber unsicher und brüchig.
Intuition kennt Abkürzungen, die dein Kopf niemals finden würde. Sie zeigt sich leise, klar und manchmal überraschend – und doch spürst du ein inneres Aufatmen, wenn du ihr folgst. Je öfter du dieser leisen Stimme zuhörst, desto vertrauter wird sie. Wie in einer wachsenden Beziehung lernst du, sie ohne Worte zu verstehen. Und irgendwann erkennst du: Deine Intuition war nie verschwunden – sie wartete nur darauf, dass du ihr Raum gibst.
Intuition zeigt sich im Flüsterton – die Stimme deines Körpers wahrnehmen
Dein Körper spricht unaufhörlich mit dir – erst leise, dann lauter. Lerne, die frühen Botschaften ernst zu nehmen.
Tägliche Achtsamkeit
Frage dich morgens und abends: „Wie fühle ich mich körperlich? Was möchte mir mein Körper mitteilen?“
Innere Stimme notieren
Schreibe jede Eingebung auf – auch wenn sie unlogisch erscheint. Oft entfaltet sich der Sinn erst später. Manchmal in einem Testergebnis, manchmal in einem Satz, den ein Arzt sagt, manchmal sogar in Worten, die dir im Alltag begegnen.
Sanft überprüfen
Suche ärztlichen Rat, wenn es sich für dich stimmig anfühlt – doch bleibe Beobachter. Intuition ersetzt keine medizinische Diagnose – sie kann dich jedoch sensibel machen für das, was überprüft werden möchte.
Körpersignale ernst nehmen und der Intuition vertrauen
Manchmal begann meine innere Stimme wie ein leiser Gedanke, fast unauffällig. Doch später flüsterte sie so deutlich, dass ich nicht mehr weghören konnte. So war es, als sie mir sagte: „Du hast einen Vitamin-B12-Mangel.“‘ Die Laborwerte zeigten nichts Auffälliges, und doch wusste ich tief in mir, dass etwas nicht stimmte. Erst viel später erhielt ich die Bestätigung – durch eine intrazelluläre Blutuntersuchung bei einer Ärztin, die mich während meiner Ernährungsberatungsausbildung ausbildete.
Ähnlich war es bei meiner Borreliose. Auf einmal tauchte der klare Impuls auf: „Lass dich bitte auf Borreliose testen.“ Und tatsächlich war der Befund positiv. Zum Glück hatte ich eine Ärztin, die mich ernst nahm und bereit war, diese Blutuntersuchungen mit mir durchzuführen.
Das Interessante ist: Solche Eingebungen kommen oft in Momenten, in denen wir gar nicht damit rechnen – in stillen Augenblicken, wenn der Kopf leer ist. Beim Duschen, beim Zähneputzen oder mitten im Alltag taucht dann plötzlich ein Satz auf, der uns überrascht und zugleich berührt: „Was war das jetzt?“ Genau in solchen Momenten spricht unsere Intuition am deutlichsten.
Wenn die Seele spricht – Intuition, Träume und Eingebungen
Es gibt Momente, in denen unser Bewusstsein schläft – und unsere Seele hellwach ist. In denen wir träumen, aber in Wahrheit Botschaften empfangen. Diese Erfahrungen sind nicht erklärbar im klassischen Sinn. Und doch sind sie real.
„Nicole, wach auf!“ „Nicole, wach auf!“
Ich erlebte einen Moment, der für mich bis heute unvergessen ist: die klare Stimme meines Seelenplans, die mein Bewusstsein mitten in der Nacht erreichte. Dieses Erlebnis bewegt mich noch immer – denn die Intuition, die daraus sprach, rettete unser Leben.
Es war ein eiskalter Winterabend. Unsere Heizung funktionierte nicht richtig, und um es im privaten Wohnbereich wenigstens etwas warm zu haben, hatten wir uns einen großen Ofen gekauft. Den ließen wir Tag und Nacht brennen. Oft legten wir Briketts nach, damit die Wärme lange hielt.
An diesem Abend stand der Wind ungünstig – genau auf der Seite des Wohnzimmers, wo der Ofen war. Manchmal, wenn wir ihn anheizten, qualmte es ordentlich, und dann räumte ich schnell alle Blumen von der Fensterbank, um lüften zu können. An diesem Abend waren sie noch weggeräumt – eine Kleinigkeit, die später den entscheidenden Unterschied gemacht hat.
In dieser Nacht legten wir große Holzscheite und Briketts in den Ofen und gingen schlafen. Unser Schlafzimmer lag direkt neben dem Wohnzimmer, die Tür war nur etwas geöffnet, damit wir Wärme in der Nacht bekommen. Plötzlich, mitten in der Nacht – eine Stimme in mir, klar, dringend, unüberhörbar: „Nicole, wach auf!“ „Nicole, wach auf!“ Immer wieder. Penetrant. So lange, bis ich die Augen öffnete.
Ich roch es sofort. Ein beißender, stechender Geruch. Ich stand auf und das ganze Wohnzimmer war voller Qualm. Die Rauchmelder an der Decke waren still, weil der Rauch unter ihnen hing, schwer und unbeweglich.
Ich rief: „Verpuffung! Verpuffung!“ und riss das Fenster auf. Der Wind schlug herein, und in diesem Moment schrillten alle Rauchmelder.
In dieser Nacht… hätte ich meine innere Stimme ignoriert, wären wir wahrscheinlich nicht mehr aufgewacht.
Diese Erfahrung hat mich gelehrt: Unsere innere Stimme ist nicht nur eine leise Intuition – manchmal ist sie eine Lebensversicherung. Sie weiß, was wir nicht sehen, und sie meldet sich schneller, als wir denken können. Alles, was wir machen müssen: ihr zu vertrauen.
Vielleicht kennst du dieses leise innere Wissen, das plötzlich da ist und dich sicher führt.
Hast du so etwas schon einmal bewusst wahrgenommen?
Ich freue mich, wenn du deine Erfahrung teilst.
Mehr über die Verbindung zwischen Intuition, Höherem Selbst, Pendelarbeit und vielen anderen Themen findest du in meinem Pendelbuch Band 1: Pendeln und Energieheilung lernen.