Diäten und emotionales Essen

Essenssucht, emotionaler Hunger und Diäten

Eine Diät verändert, was du isst. Bewusstsein verändert, warum du isst.

Viele Menschen glauben, ihre Essenssucht habe etwas mit Disziplin zu tun. Mit „richtiger Ernährung“. Mit der nächsten Diät, die endlich funktionieren soll.

Doch immer wieder zeigt meine energetische Bewusstseinsarbeit:
Essenssucht und Heißhungerattacken entstehen selten auf der Ebene des Essens. Sie entstehen dort, wo dein innerer Hunger ruft.
In den vergangenen Tagen hatte ich einen Termin, der das wieder so klar sichtbar gemacht hat.

Zwanzig Jahre Essenssucht – und kein Weg hinaus

Ein Mann hatte einen Online-Termin bei mir und fragte:
„Warum habe ich diese Essenssucht und Heißhungerattacken nach Schokolade und McDonald’s?“ Ich weiß, was gesund ist. Ich halte zwei, drei Monate durch … und dann falle ich seit 20 Jahren immer wieder in dieses ungesunde Essverhalten zurück.“

Was Menschen dabei verletzt, ist nicht das Essen selbst.

Es ist der innere Kampf.
Der Druck.
Das Gefühl, ständig gegen etwas Unsichtbares ankämpfen zu müssen.
Doch die Wahrheit liegt viel tiefer.

Warum selbst die Keto-Diät nicht wirkt, wenn deine Seele hungert

Viele meiner Klienten haben unzählige Diäten ausprobiert:
Keto
Low Carb
Intervallfasten
Kalorienzählen
Clean Eating
Und ja – sie funktionieren. Aber nur für eine begrenzte Zeit.

Weil keine Diät das heilen kann, was im Inneren hungert

Eine Diät verändert, was du isst. Wenn dein emotionaler oder seelischer Hunger ungestillt bleibt, kann selbst die perfekteste Ernährungsform nicht greifen. Dann wirkt die Essenssucht weiter – nicht, weil der Körper Nahrung benötigt, sondern weil die Seele gehört werden möchte und nach Sinn, Halt oder innerer Klarheit ruft.

Das liegt nicht daran, dass Diäten schlecht sind. Es liegt eher daran, dass sie keinen seelischen Hunger stillen kann. Und wenn die Seele hungert, dann kann der Körper nicht abnehmen.

Diäten verändern, was du isst. Doch Essenssucht entsteht dort, wo du Gefühle abschaltest oder unbewusst nach einem alten Gefühl suchst.

Deshalb kombiniere ich Ernährung nie mit Verzicht, sondern mit Bewusstsein, karmischen Ursachen und energetischen Blockaden. Erst wenn der innere Hunger erkannt ist, beginnt jede Ernährungsform wirklich zu wirken.

Kurzgeschichte: Als Essen zur Erinnerung wurde

Es gibt Menschen, die essen nicht, weil sie hungrig sind – sondern weil ein Teil in ihnen an etwas festhält, das sie niemals verlieren wollen. Ich erinnere mich an eine Erzählung von einem Mann, der stark übergewichtig war und trotz aller Therapien nicht von McDonald’s loskam. Er ging fast täglich dorthin, bestellte immer dieselben Dinge, aß, bis er kaum noch konnte – und fühlte sich danach schuldig, schwach, verloren.

Doch niemand verstand, warum er das tat. Nicht einmal er selbst.

Bis ein Therapeut mit ihm in die Bewusstseinsarbeit ging. Und plötzlich wurde sichtbar, dass nicht das Essen das Problem war. Es war die Erinnerung.

Als Kind war McDonald’s der Ort, an dem er seinen Vater sah. Die Eltern waren getrennt. Und jedes Treffen mit seinem Vater war für ihn das Schönste auf der Welt: Hamburger, Pommes – und ein Gefühl von Liebe, Nähe, Geborgenheit.

Eines Tages starb sein Vater. Und ohne es bewusst zu merken, ging er unbewusst weiter an denselben Ort, um seinem Vater nahe zu sein. McDonald’s war sein letzter Anker. Der letzte Ort, an dem sich die Seele noch einmal festhalten konnte.

Als er das erkannte, als er die wahre Ursache spürte – konnte er zum ersten Mal loslassen.
Nicht das Essen. Sondern die Bindung.

Und genau hier setzt die Heilung an: Er begann abzunehmen, weil er seine Essenssucht und die damit verbundene verdrängte Trauer annehmen konnte.  

Die wahre Ursache liegt nicht im Essen – sondern im Bewusstsein

Als ich mit seinem Energiefeld arbeitete, wurde schnell sichtbar:

  • karmische Muster, die noch wirkten
  • eine erdgebundene Seele aus seiner Familie
  • ein Sabotagemuster, das sein inneres Strahlen verhindern wolle
  • ein emotionaler Hunger, der viel tiefer lag als jede Ernährungsebene

Doch der eigentliche Wendepunkt zeigte sich, als ich die wichtigste Frage stellte:

Was ist dein innerer Hunger?

Diese Frage ist der Schlüssel.
Essenssucht entsteht selten aus körperlichem Hunger. Sie entsteht, wenn etwas in der Seele leer ist.
Ein Loch, das sich nach Wahrheit, Richtung oder Sinn sehnt.

Bei ihm wurde sofort sichtbar: Sein innerer Hunger war der Sinn des Lebens.
Nicht essen.
Nicht Zucker.
Nicht Kontrolle.
Sondern ein existenzieller Hunger nach Bedeutung.

Solange dieser Hunger ungestillt bleibt, sucht der Körper nach einem Ersatz – und Essen ist der schnellste Weg, die innere Leere zu dämpfen.

Wenn du hier das Unterbewusste ins Bewusstsein holst, kannst du verstehen und verändern, warum du deine Esssucht hast. Das Warum ist dann der Schlüssel zur wirklichen Bewusstseinsveränderung.

Wenn Bewusstsein das Essverhalten verändert

Als wir diese Ebene geöffnet hatten, veränderte sich sein Energiefeld:

  • sein Nervensystem beruhigte sich,
  • der Druck aus seinem Herzchakra löste sich und sein Herzraum weitete sich
  • und sein Essverhalten bekam einen Sinn.

Er atmete durch und sagte:
„Nicole, das war einer der intensivsten Termine bei dir.“

Und genau hier beginnt Heilung:
nicht im Verzicht.
Nicht in Regeln.
Sondern im Erkennen.

Warum Essenssucht selten beim Essen beginnt

Essenssucht ist häufig Ausdruck von:

  • emotionalem Hunger
  • seelischer Leere
  • karmischen Mustern
  • unbewussten Schutzprogrammen
  • fehlender innerer Ausrichtung
  • ungelösten Bindungen
  • mangelnder Selbstverbundenheit

Deshalb scheitern so oft die Diäten. Weil sie die Oberfläche behandeln – nicht die Ursache im inneren System.

Wenn deine Seele dir Antworten zuflüstern möchte

Wenn du spürst, dass dein Weg nicht im Kämpfen liegt, sondern im Verstehen – im wirklichen Erkennen dessen, was deine Seele dir sagen möchte –, dann ist mein erstes Pendelbuch ein wundervoller Anfang.
Darin findest du eine komplette DIN-A4-Seite mit 7 Pendelkarten und rund 75 Antworten, die dich liebevoll dorthin führen, wo dein innerer Hunger wirklich entsteht.

Es ist ein stiller Begleiter, der Türen öffnet, wo du bisher nur Mauern gesehen hast – und der dich zurückführt zu dem, wonach dein System schon so lange sucht:
Klarheit, Bewusstsein und inneren Frieden.

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